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  • Tolles Beispiel, m.scatello !


    Allein die Inkonsequenz, die Word bei Attributen anwendet ist ja erschreckend:

    Zitat

    <body lang=DE style='tab-interval:35.4pt'>

    <div class=WordSection1>

    <p class=MsoNormal>Hallo Welt</p>

    Das lang-Attribut wird komplett ohne Quotes geschrieben, style mit einfachen Quotes, dann class wieder ohne usw.


    Es ist zwar keine Regel, aber empfohlen doppelt Quotes für Attribute zu verwenden, auch wenn alles andere trotzdem funktioniert.

    Und wenn man sich dem Standard schon entfernt, dann wenigstens einheitlich, aber nicht mal das schafft Word.


    Also aus meiner Sicht kein Werkzeug für Websites!

  • m.scatello das ist ja wirklich fürchterlich was da für ein Wahnsinn drin ist... für 2 Wörter .. wirklich der Wahn.


    Es wird aber bei uns hier angezeigt (in Firefox) ...


    ich habe mal geschaut was Libre Office writer daraus macht ... das sieht brauchbar aus:


    <!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">

    <html>

    <head>

    <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=windows-1252"/>

    <title></title>

    <meta name="generator" content="LibreOffice 5.4.6.2 (Windows)"/>

    <meta name="created" content="2018-05-29T03:09:36.534000000"/>

    <meta name="changed" content="2018-05-29T03:10:53.327000000"/>

    <style type="text/css">

    @page { margin: 2cm }

    p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% }

    a:link { so-language: zxx }

    </style>

    </head>

    <body lang="fr-CH" dir="ltr">

    <p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%">Hallo welt</p>

    </body>

    </html>


    Was ich von Word als HTML in Erininerung habe war, noch primitiver wie das L.O. writer html ... das war noch ohne CSS.


    Ich habe mich früher mal mit Text-Verarbeitungen befasst und habe mich immer darüber gewundert, dass Word (und auch Open-Office und L.O.) viele gute Ideen nicht übernommen haben, die es vorher hatte ... es gab zum Beispiel einmal "Wordcraft", das hatte eine Möglichkeit den Text wie so eine HTML Seite anzuzeigen (wahrscheinlich war das noch kein html .. aber man konnte zum Beispiel den Text mit "Steuerzeichen" anzeigen .... und es gab auch eine Text-Verarbeitung namens Witchpen ... da konnte man Wörtern Texte zuordnen. Das wäre in der Lage gewesen, aus Stichwörtern HTML Code zu generieren ..


    Danke

    brainstuff

  • Das ist allein schon deshalb nicht gut, weil es HTML4 ist. Heute verwendet man HTML5, das ist nicht erst seit gestern so.

    Der Doctype teilt dem Browser mit, wie er sich verhalten soll.


    Dann der Charset, das sollte utf-8 sein!


    Und was ich am schlimmsten finde: Wenn schon ein HTML-Export o.ä. existiert, dann doch bitte auch für Web ausgelegt! Die padding-Angabe in cm ist ne Witznummer.


    Grob betrachtet, sieht der Code übersichtlicher aus, wie der von Word, ja.

    Aber brauchbarer wird er dadurch nicht!

  • Das mit dem Char-set kann daher kommen, dass ich kein deutsches Libre Office hier habe ... vielleicht mögen Franzosen lieber "charset=windows-1252" ???

    Das mit den Sprachen, ist auch so ein dummes Problem. Das bewältigen die Leute anscheinend nicht richtig bzw es ist nicht konsequent organisiert.

    In Foren wie diesem ist es zum Beispiel nicht immer sicher, dass die Eingabesprache (= die Sprache in der die Rechtschreibung kontrolliert wird) die vom Forum ist ... man weis auch nie welche Rechtsschreibe-Korrektions-Sprache eingestellt ist. Hier scheint es aber Deutsch zu sein ... und zwar sogar DE-Schweiz (es reklamiert nicht wenn ich dass mit 2 "s" schreibe (s-Z habe ich nicht auf der Tastatur).


    Wir sind dabei ein kleines Programm zu testen, was eigentlich eine gute Idee wäre ... es zeigt statt dem Kursor-Pfeil eine kleine Flagge mit der Sprache an ....aber das ist gut gemeint, aber sinnlos ... es zeigt mir hier zum Beispiel an, dass ich eine französische Tastatur verwende (obwohl das das nicht stimmt ... ich habe eine CH-FR Tastatur).


    So eine Tastatur-Sprachen Anzeige wäre dann sinnvoll (und wünschenswert) wenn dann zum Beispiel hier DE als EIngabesprache angezeigt würde. Was da für eine Tastaturbelegung am Computer hängt, ist für mich, fast völlig sinnlos.


    Es geht nur um die Eingabesprache ... die müsste von der Seite (bzw vom Formular) gesteuert sein ... da könnte sogar der Cursor in Feldern mit Zahlen auf "Zahl" wechseln. Das wäre dann ziemlich genial. Aber so wie das jetzt ist, ist die shit Flagge die ich da angezeigt bekomme, total sinnfrei.


    danke

    brainstuff

  • Arne Drews ... ob das jetzt Quatsch ist, weiss ich nicht ... es ist aber so, dass die Bastler die die HTML Abspeicher-Möglichkeit bei Word und auch bei Libre Office geschaffen haben (wie wir hier ja schon deutlich festgestellt haben) Code produzieren der grenzwertig - völlig durchgeknallt (Word) ist, frage ich mich ob die nicht auch beim char-set totalen Unfug machen.


    Französisch-Sprachige neigen noch mehr, wie deutschsprachige, an einer Spinner-Idee, die will, dass alles in französischer Sprache (bzw. dem was die dafür halten) sein muss. In Frankreich gibt es sogar ein Gesetz, wonach man in Frankreich nur Sachen verkaufen darf, wo alle Wörter und Texte französisch sind.


    Da wird dann krampfhaft alles in französisch übersetzt ... email = courriel, oder "lost clusters" = fractions de données perdus (=verlorene Datenteile .... da ist schon wieder einmal Ostern ... wer suchet der findet!).


    Deswegen könnte es schon sein, dass die Leute da irgend etwas versuchen um die Sprache zu nationalisieren...


    brainstuff

  • @Arne ... ich weiss schon was Unicode ist. Bei diesem Thema geht es nicht darum was ich weiss .. es geht im Hintergrund um Spinnereien, die irgendwelche Leute fabrizieren, die sich mit einer Sprache identifizieren und dann meinen, dass Sie da spezifisches Zeug von ihrer Sprache reinwürgen müssen, weil das für sie "Cool" ist.


    Ich lebe in der Schweiz und habe es hier mit vielen Leuten zu tun, die sogar als "Sprache" gerne "Schwitzertütsch", oder "Genfer französich" sehen würden. Dies obwohl es kein "Schwitzertütsch" gibt bzw geben sollte ... es darf eigentlich nur sehr lokale Dialekte geben ... keinen landesweiten Pseudo Dialekt. Und in französisch sind die Unterschiede zur französischen Schriftsprache nur ganz gering und vernachlässigbar ... man sagt hier "nonnante" statt "quatre-vingt-dix" (=90). In Genf heisst der See "lac de Genève" und nicht, wie in Lausanne "Lac Léman".


    Für mich ist das Internet etwas internationales ... ich bin sogar dafür, dass man Domainnamen Umlaut-Verträglich macht ... es müsste eigentlich egal sein ob jemand Gaensehof.com statt Gänsehof.com schreibt ... das das dann 2-Domainen sind, ist für mich Abzocke.


    danke,

    brainstuff

  • Für mich ist das Internet etwas internationales ... ich bin sogar dafür, dass man Domainnamen Umlaut-Verträglich macht ... es müsste eigentlich egal sein ob jemand Gaensehof.com statt Gänsehof.com schreibt ... das das dann 2-Domainen sind, ist für mich Abzocke.

    Sehe ich etwas anders. International, ja. Aber dann machen Umlaut- bzw. Sonderzeichen-Domains absolut keinen Sinn.

    Ganz gleich, ob äxample.com oder aexamle.com nun das gleiche wäre oder nicht, mit dem Umlaut schränkst Du Dich auf eine regionale Zielgruppe ein.


    Versuch mal in Namibia mit der dort handelsüblichen regional besetzten Tastatur, diese Domain einzugeben. Viel Vergnügen, das schafft Otto Klein ohne IT Kenntnisse von neben an nicht.


    Meine Schwester wohnt in Süd-Frankreich, ich habe mit dem Problem immer zu tun, wenn sie das Notebook mal in Urlaub mit zu uns nimmt, weil ich etwas checken soll.


    Jetzt könnte man grundlegend sagen, dass das Deine Auffassung von Internationalisierung bestätigt, aber ich denke ehrlich gesagt, dass Sonderzeichen in Domains gar keine Verwendung hätten bekommen dürfen. Internationalisierung heißt, alles global verfügbar zu machen, also beschränkt man sich auf die Schnittmenge dessen, was man anwenden will. Im Falle von Domains ist das der Name, respektive der String dessen. Also sollten auch nur Zeichen verwendet werden dürfen, die in allen Ländern ohne Hürden nutzbar sind. Das ist zumindest meine Auffassung von Internationalisierung, wenn es um Domains etc. geht.


    Das Ganze hat aber mit Unicode jetzt nichts zu tun.

  • Arne Drews auch ich bin eigentlich dafür, dass man Informatik internationalisiert und den lokalen Wahnsinn (Umlaute, usw) nicht propagiert, aber ich bin auch Informatiker und weiss, dass das geniale von der Informatik ist, dass man alles mit "Zuordnungen" organisieren kann. Diese Möglichkeit muss man aber sehr transparent anwenden ... man muss den Leuten immer klar machen, dass sie mit einer Zuordnung arbeiten.


    Bei dem "müller.de" Domainname Beispiel müsste, wenn es mueller.de nicht gibt, die Frage kommen ... mueller gibt es nicht, wollten Sie müller ... das wäre dann auch für internationale Nutzer vernünftig, weil sie müller.de vorgeschlagen bekommen und nicht in Probleme kommen, weil sie keine Umlaute auf der Tastatur haben. Dabei wird denen dann auch klar gemacht, dass die Firma müller heisst.


    brainstuff



  • Ne, das ist quatsch. Wenn Hein Mück ohne IT-Kenntnisse die Seite aexample.com aufruft und diese nicht existiert, darf keine Frage kommen, ob er äxample.com meinte, sondern die Standardsuchmaschine öffnet sich mit Ergebnissen zu dem Eintrag. So wie es aktuell ja auch per default ist.


    Genau so wenig kann man die Zuordnungen vernünftig mappen. Was soll ihm beim Beispiel aexample.com denn vorgeschlagen werden:

    Code
    1. äxample.com
    2. æxample.com

    und das sind nur die, die mir adhoc einfallen.


    Beim jetzigen Standard wird er in den Suchergebnissen sicher beides finden. Aber man kann beim registrieren einer Domain nicht fest definieren, dass ae zu ä gehört. Da liegt das Problem.