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Suchmaschinenoptimierung – SEO (search engine optimization)

Was ist SEO? Was versteht man unter Suchmaschinenoptimierung?

Bei der Suchmaschinenoptimierung einer Website geht es darum, dass die eigenen Inhalte (Hauptseite, Unterseiten, Bilder, PDFs usw.) zu bestimmten Suchen in Suchmaschinen auf einer optimalen Position in den Ergebnissen bei einer Suchanfrage „ausgespuckt“ werden.

Wünschenswert ist natürlich immer die erste Position in den Suchmaschinenergebnissen. Da das Wort Suchmaschinenergebnisse sperrig ist, wird die englische Abkürzung SERPs verwendet. Diese Abkürzung steht für „Search Engine Result Pages“.

das Ziel der Website und der Zielgruppe und die Schnittmenge treffen

Beschäftig man sich mit Suchmaschinenoptimierung, werden einem jede Menge Abkürzungen präsentiert. Ich werde im Tutorial sowohl die deutschen Bezeichnungen wie auch die englischen mit den üblichen dazugehörigen Abkürzungen bringen, damit man ein Verständnis aufbauen kann. Damit sind dann andere Texte zum Thema auch kein Problem mehr.

Suchmaschinenoptimierung wird sehr oft nur als SEO bezeichnet, was die Anfangsbuchstaben der entsprechenden englischen Bezeichnung „search engine optimization“ ist. Wobei nicht die Suchmaschine optimiert wird, sondern die eigene Website und deren Umfeld, damit diese besser bei den Suchmaschinen dasteht.

Ziel – das Ziel der Website und der Zielgruppe und die Schnittmenge

Hier ist die Kunst, die Suchanfragen der Zielgruppe im Vorfeld bereits zu „erahnen“ und entsprechend dieser die eigene Website zielgruppengerichtet aufzubauen. Wichtig ist also im ersten Schritt folgende zwei Punkte zu klären:

1. Ziel der Website

2. gewünschte Zielgruppe

Erst wenn diese 2 Punkte glasklar definiert wurden, kann man sinnvoll Suchmaschinenoptimierung betreiben. Betreibt man SEO nicht für sich selber, dann am besten Schriftlich diese 2 Punkte mit den entsprechenden Personen festlegen.

Je größer die Schnittmenge zwischen Ziel der Website und der gewünschten Zielgruppe ist, desto mehr Erfolg wird man haben!

Anhand der Zielgruppe ist auch deren Sprachgebrauch klar – es macht durchaus einen deutlichen Unterschied bei der Suchmaschinenoptimierung wie die Zielgruppe Sprache nutzt. Provokant ausgedrückt macht es einen Unterschied, ob die Zielgruppe im normalen Leben beispielsweise als Begrüßung des Vaters ein „Hey Alter“ oder förmlich „Sehr geehrter Herr Papa“ oder irgendetwas zwischendrin nutzt.

Jetzt erst können wir uns sinnvoll überlegen, nach was (Zielsetzung) unsere Zielgruppe (Sprechweise, Sprachverwendung, Duktus) suchen würde.

Sucheingaben in Suchmaschinen

Wenn wir über Suchmaschinen in Deutschland sprechen, sprechen wir über Google. Warum? Google als Suchmaschine hat eine extreme Verbreitung und wenn eine Website in Google gut optimiert dasteht, funktioniert diese auch bei weniger genutzten Suchmaschinen!

Falls man sich schon immer gefragt hat, wie dieses Formularelement zum Eingeben der Suchbegriffe genannt wird: es ist der Suchschlitz. Haben wir nun das zu suchende Wort (meistens eine Kombination aus mehreren Wörtern) wird dies in den Suchschlitz der Suchmaschine eingegeben und wir erhalten dann ein Ergebnis. Im folgenden Beispiel wurde nach „html kurs“ gesucht.

Als Ergebnis erhalten wir folgende Ausgabe mit Platz 1 (August 2019) für diese Anfrage in den organischen Ergebnissen bei Google:

Google-Ausgabe einer Suchanfrage
Google-Ausgabe einer Suchanfrage

Was sehen wir da eigentlich? Oberhalb der ausgegebenen Suchtreffer sehen wir die Anzahl der Treffer zu diesen Suchbegriffen. Im Beispiel gibt es also ungefähr 203 Millionen Ergebnisse. Das bedeutet natürlich auch viel Konkurrenz.

Am Rande – probiert man selber mit der Suchphrase „html kurs“ erhält man erst einmal eine andere Ausgabe. Es wird zwischen der Anzahl der Treffer und dem gezeigten Eintrag noch 0 bis 4 Werbeeinblendungen kommen. Dazu ganz unten mehr über nicht-organische Treffer.

Sucht man hier nach dem eigenen Firmennamen bzw. Vorname plus Nachname, ist die Konkurrenz deutlich geringer. Die primäre Frage ist, hat man einen so bekannten Firmennamen, dass die Zielgruppe diesen direkt suchen würde? Beispielsweise als Maler und Tapezierer: Bin ich beispielsweise der Starwändeansteicher, habe einen bekannten Namen und habe eigentlich keine Konkurrenz mit anderen Malern und Wändestreichern oder möchte ich gefunden werden, wenn jemand die Tätigkeit und den Ort eingibt? Alleine an diesem Beispiel sieht man, dass man sich auch überlegen muss, wo ist denn meine Zielgruppe eigentlich? Als Maler aus Süddeutschland werde ich nicht unbedingt eine 3-Zimmerwohnung in Hamburg streichen wollen.

Aber zurück zu unseren Ergebnissen. Wir sehen meistens 3 bis 4 Bereiche in jedem Suchtreffern, im folgenden Beispiel 4 Bereich:

Bereiche beim einzelnen Suchmaschinentreffer
Bereiche beim einzelnen Suchmaschinentreffer

Wir haben folgende Bereiche:

1. Titel

2. URL

3. Beschreibung

4. Sitelinks

Die ersten drei von diesen vier Bereichen haben wir beim Erstellen der einzelnen Webseiten selber in der Hand!

Wird SEO direkt auf der eigenen Website betrieben, spricht man von OnPage-Optimierung. Das Gegenteil „OffPage“-Optimierung gibt es natürlich auch. Hier wird primär nach Links von außen, die auf die eigene Website zeigen, geschaut bzw. diese in irgendeiner Form ergattert.

OnPage-Optimierung – warum es sich lohnt, HTML zu können

In den folgenden Kapiteln schauen wir uns an, wie wir OnPage-Optimierung betreiben und was es zu beachten gibt. Dafür gibt es die folgenden Kapitel:

- Schlagwörter (Suchwörter) finden

  • Titel und Beschreibung
  • Metatags
  • Robots unterstützen
  • Sinnvolle URLs
  • URLs umwandeln über mod_rewrite
  • doppelter Inhalt (Duplicate Content)
  • Website mit oder ohne www. aufrufbar
  • SSL und doppelter Inhalt
  • Inhalt selber
  • Schreiben für das Internet
  • Breadcrumbs-Navigation
  • Sitemaps
  • 404 – eigene Fehlerseite
  • Geschwindigkeit messen und optimieren
  • Webseiten aus Google-Index löschen (lassen)

OffPage-Optimierung

  • Links von anderen Websites
  • Links von sozialen Medien
  • Reputation Management

Noch am Rande erwähnt, weil dies im Kurs kein Ziel ist. Man kann auch über Anzeigenkauf sich in den SERPs gefühlt die Plätze an der Sonne (die ganz oben) kaufen. Hier haben wir den Unterschied zwischen organischen Ergebnissen zu Anzeigen.

organische Ergebnisse versus „gekauftes“ Ranking

Was heißt hier eigentlich organische Ergebnisse? Die Bildschirmkopie oben ist nur die halbe Wahrheit. Vor den organischen Ergebnissen kommen je nach Suchbegriff eine unterschiedliche Anzahl von Anzeigen, die normalen Suchmaschinentreffern sehr ähnlichsehen, außer dass vorneweg das Wort Anzeige in grün eingeblendet ist.

und die Realität mit lästigen Werbeeinblendungen vor den organischen Ergebnissen
und die Realität mit lästigen Werbeeinblendungen vor den organischen Ergebnissen

Anzeigen zu kaufen ist eine Wissenschaft für sich, da es nicht mit dem Kauf getan ist! Es muss unbedingt eine permanente Auswertung gemacht werden, ob die Ausgaben für die Anzeigen überhaupt die dadurch erzielten Einnahmen erwirtschaften. Dies wird sehr oft unterlassen. Aber im ersten Schritt ist die OnPage-Optimierung deutlich wirtschaftlicher und bietet langfristige Vorteile. Darum geht es auch im Tutorial.

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